Falten-Filler: Falten füllen mit naturnahen Substanzen

Seit Anfang der neunziger Jahre werden unerwünschte Falten mit so genannten „Fillern“ abgeflacht. In den letzten Jahren sind ständig neue Substanzen mit höherer Verträglichkeit und niedrigerem Risiko entwickelt worden. Sie basieren meist auf Hyaluronsäure, Kollagenen oder Calcium-Verbindungen.

Wirkstoffe

Besonders wirkungsvoll sind sie an den langen und tiefen Falten von der Nase zum Mund, den Nasolabialfalten, aber auch an den Knitterfältchen der Lippen und der Lider. Ausgezeichnet ist der Effekt bei eingesunkenen Narben, z.B. nach früherer Akne.

Einsatzmöglichkeiten

Welcher Wirkstoff ist richtig für Sie?

Hyaluronsäuren

Hyaluronsäuren

Die Hyaluronsäure (Hyaluron) stellt einen wichtigen natürlichen Bestandteil im Bindegewebe unserer Haut dar, ist aber auch in vielen anderen Organen vorhanden, so im Auge, in Gelenken und vielen Bereichen mehr. Diese Substanz bindet Feuchtigkeit in der Haut und beeinflusst wesentlich das „frische Aussehen“. Leider vermindert sich im Laufe des Lebens sich der Gehalt der Hyaluronsäure in der Haut. Das ist eine der wesentlichen Ursachen für das sichtbare Altern der Haut.

Hyaluron-Präparate sind gerade für ästhetische Behandlungen sehr geeignet und haben sich bei der Faltenunterspritzung, zur Hautauffrischung und zum Aufbau von Gesichtskonturen bewährt.

Kollagene

Kollagene

Am natürlichsten erscheint der direkte Einsatz von Kollagen. Während früher vor der Behandlung Allergietests erforderlich waren, ist das bei den modernen Produkten nicht mehr nötig. Die Verträglichkeit ist ausgezeichnet und den Kollagenen wird der Vorteil der längeren Haltbarkeit im Gewebe und ein natürlicherer Effekt bei bestimmten Falten zugeschrieben.

Calzium-Verbindungen

Calzium-Verbindungen

Insbesondere bei tiefen Falten und der Wangen-Mund-Partie (Nasolabialfalten) kommen bestimmte Calzium-Verbindungen zum Einsatz. Die Vorteile sind der gute Auffüllungseffekt, die lange Haltbarkeit sowie die gute Verträglichkeit.

Risiken und Nebenwirkungen der Faltenfiller

Nebenwirkungen

Leider nicht immer vermeidbar sind unter Umständen kleine Blutergüsse, die in der Regel gut zu überschminken sind und schnell abheilen. Nach einer Behandlung bildet sich eine kleine Rötung und Schwellung, die sich zumeist innerhalb weniger Stunden zurück bildet. Bei ca. drei bis fünf Prozent der Fälle bilden sich kleinere Knötchen und Rötungen nach einer Behandlung. Diese sind meist nur fühlbar und lösen sich im Regelfall nach einigen Wochen wieder vollständig auf.

Erheblich häufiger machen jedoch Präparate Probleme, die sich nicht auflösen. Die aus der Presse bekannten Nebenwirkungen betreffen zumeist diese Präparate. Experten raten daher immer zu Produkten, die auf natürliche Weise vom Organismus abgebaut werden können.

Expertenrat: Natürliche Präparate

Wie oft sollte behandelt werden?

Nachbehandlung

Wer die volle Wirkung erhalten will, sollte (je nach Produkt und Faltenart) ein- bis zweimal im Jahr nachbehandeln lassen.

Was sollte man nicht behandeln?

Bei eingefallenen oder sehr schmalen Lippen bewirkt die Kontur-Auffüllung eine schönere Mundpartie. Aber: Schlauchboot-Lippen sind nicht erstrebenswert. Jegliche Überbetonung wirkt unnatürlich und keinesfalls attraktiv! Wir lehnen solche Behandlungen ausdrücklich ab.

Was muss ich beachten?

Zu beachten

Ca. ein bis zwei Wochen nach der Behandlung sollten Sie starke Wärme- oder Sonneneinflüsse meiden. Vier Tage vor einer Behandlung bitte Acetylsalicylsäure-haltige Medikamente („Aspirin“= Warenzeichen) absetzen.

Externe Produktinformationen

Informationen der Hersteller